„Zuerst muss die Seele bewegt werden, dann bewegen sich auch die Füße.“
„Solange der Mensch lebt, sei er lebendig.“
„Pflege deinen Nächsten wie dich selbst!“
Wir bemühen uns um Verständnis für die Klienten unseres Pflegeteams, für ihre Bedürfnisse und Wünsche. Wir bestärken die Klienten darin die eigene ICH-Wichtigkeit wieder als Lebensmotiv zu finden und erlebbar zu machen.
Im Mittelpunkt unserer Bemühung steht der Klient als Mensch mit seiner persönlichen Geschichte und sein Recht auf Freiheit und Freude trotz seiner Alltagssorgen. Wir verpflichten uns, dafür zu sorgen, dass sich der Klient „Zuhause“ fühlt. Durch das Belassen der individuellen Gestaltung seines Lebensbereiches geben wir ihm Sicherheit.
Wir wollen den Klienten in seinem Verhalten verstehen lernen, indem wir seine psychobiografische Entwicklung erfahren und danach seine Pflege ausrichten. Die Pflegenden geben Impulse, die aus der ICH-Wichtigkeit, singulären Lebensmotiven und aus der Prägungszeit stammen. Die Impulse sollen seine Seele bewegen, Emotionen wecken und damit die Möglichkeit einer Reaktivierung seiner positiven Lebens Energie bewirken.
Wir nehmen den Klienten in seiner Persönlichkeit wichtig und geben ihm das Gefühl des „Gefragt seins“. Bei diesem Bemühen benötigen wir die Hilfe und den engen Kontakt zu und mit einem multiprofessionellen Team, das sich im Gespräch mit den Angehörigen und untereinander zur ständigen Qualitätsentwicklung verpflichtet.
Wir legen großen Wert auf Fort- und Weiterbildung, um unsere Arbeit zu reflektieren und zu vertiefen.
Jeder Mitarbeiter verpflichtet sich, dieses Konzept mit zu gestalten, mit Inhalten zu füllen, verantwortlich mit zu tragen.
Durch die Wiederbelebung der Seele erfolgt die Reaktivierung. Insofern arbeiten wir nicht symptomatisch, sondern therapeutisch.
Mit der Einführung des psychobiografischen Pflegemodells nach Böhm, welches die Grundlage unserer Firmenphilosophie und Grundlage unseres alltäglichen Handelns bei den einzelnen Klienten ist, tauchten viele Fragen auf, dies auch insbesondere hinsichtlich unseres Pflegesystems.
Unsere tägliche pflegerische Arbeit bedeutet für uns nicht nur Soma (Körper) zu behandeln, sondern die Psyche und den Geist mit einzubeziehen. Letztendlich ist in dieser Grundhaltung unseren Klienten gegenüber, dass Soma, Psyche und Geist gleichwertig zu sehen sind, unser ganzheitliches Menschenbild verankert.
Um unsere tägliche pflegerische Arbeit bei den einzelnen Klienten zu organisieren oder aufbauen zu können, sind wir bemüht (bemühende Pflege nach Böhm), bei der täglichen Arbeit die drei Ebenen unseres ganzheitlichen Menschenbildes zu leben. Dabei steht die Beziehung zwischen den Pflegekräften und den Klienten im Zentrum des täglichen Geschehens.
Aus diesem Grunde weichen wir vom üblichen gebrauchten Begriff der Bezugspflege ab und sprechen von Beziehungspflege. Wenn wir den Gedanken weiter denken, sprechen wir gar von einem Pflegebeziehungssystem.