Qualitaetssicherung in der Pflege Qualitaetssicherung in der Pflege

Um diesen theoretischen Ansatz auch praxistauglich zu gestalten, wird das gesamte Pflegepersonal in Schulungen in dem psychobiographischen Modell nach E. Böhm (Schulungsumfang 60 Stunden) fortgebildet.

Dadurch ist das Pflegepersonal in der Lage eine professionelle Haltung gegenüber demenzerkrankten Klienten mit Verlust der Alltagskompetenz einzunehmen.

Dazu gehört grundlegend,

  • die emotionale Biografiearbeit, um eine Einschätzung der Entwicklungsstufe, in der sich der Klient zur Zeit befindet, vornehmen zu können.
  • die Wiedergabe der ICH-Wichtigkeit der Klienten. Wir bemühen uns, uns nicht an den Defiziten zu orientieren, sondern unsere Klienten an ihre Fähigkeiten zu erinnern und sie damit zu reaktivieren. Wir respektieren, dass jeder Mensch seine Individualität hat, die sich aus der biografischen Prägung ergibt.
  • die Sinnhaftigkeit im Leben beizubehalten oder neu zu entdecken. Dieses “wozu” kann durch die emotional geprägte Arbeit geborgen werden.

Um diesem Qualitätsanspruch gerecht zu werden, wird unser gesamtes Pflegepersonal in dem psychobiographischen Modell nach E. Böhm ausgebildet.

Weitere qualitätssichernde Maßnahmen sind:

  • Das Pflegepersonal hat die Möglichkeit täglich Kontakt mit den Pflegedienstleitungen aufzunehmen, um eventuelle Probleme oder Strategien zum weiteren Vorgehen zu besprechen.
  • In regelmäßigen Abständen finden Teambesprechungen statt, in denen die Möglichkeit von Fallbesprechungen besteht.
  • Feste Bezugspersonen für die Klienten
  • Pflegevisiten durch Pflegefachkräfte